Hauseinführung Wärmepumpe
Wärmepumpen-Zuleitungen
Besonders bei Monoblock Wärmepumpen stellt sich die Frage, wie das warme Wasser aus der Wärmepumpe und die elektrischen Zuleitungen zur Bedienstation im Haus gelangen.
Da die Anschlussleitungen für Vor- und Rücklauf warmes Wasser führen müssen diese Leitungen ausreichend gedämmt werden. Die Rohrleitungen müssen nach Anlage 8 zu §69 GEG bei Verwenden einer Rohrdämmung mit WLS 035 einen doppelt so dicken Durchmesser wie der Innendurchmesser der Rohre besitzen (200%-Regel). Bei oberirdischer Anbindeleitung (möglichst nur für kurze Strecken verwenden - Frostgefahr) muss ein Dämmmaterial mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse und UV-Strahlung verwendet werden. Geeignete Dämmstoffe sind Kautschuk- bzw. Elastomere-Dämmstoffe, Polyethylen- und PU-Hartschaum-Isolierungen. Es ist sinnvoll, die Dämmung zusätzlich mit einer Schutzfolie oder UV-esistentem Ummantelungsmaterial zu versehen um die Langlebigkeit der Dämmung zu erhöhen.
Bei längeren Leitungen im Außenbereich sollten diese unterhalb der Frostgrenze (zwischen 60 und 120 cm im Erdreich) verlegt werden. Hie muss die Dämmung zusätzlich vor Feuchtigkeit und mechanischen Einflüssen geschützt werden. Häufig werden dafür KG-Rohre aus PVC aLs Schutz verwendet, diese können zur Fixierung der Leitungen ausgeschäumt werden.
Die Durchdringung der Hauswand muss mit einer regelkonformen Abdichtung erfolgen. Bei erdberührten Durchdringungen müssen diese gas- und wasserdicht verschlossen werden. Zur Einführung der Rohre und Kabel werden häufig KG-Rohre verwendet. Dieses entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen, da eine Abdichtung nicht oder nicht dauerhaft gegeben ist.
Es gibt viele zugelassene Durchführungen auf dem Markt wie z.B. Doyma.